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020.11.05 -
Höchstleistungen um den Tafelberg
Am 19. November fand ein weiteres
Extremsportevent aus der Red Bull Family statt. In Kapstadt
(Südafrika) fand zum ersten Mal eines der größten Multisports
Ereignisse auf dem Afrikanischen Kontinent statt. Der Cape Town
Man, der ähnlich wie sein großer Bruder der Dolomitenman als
Staffelwettkampf ausgetragen wurde.
In den Disziplinen Kitesurfen, Mountainbiken,
Berglauf und Paragliden gingen einige der Weltbesten Athleten an
den Start um sich die 10.000 US Doller Preisgeld zusichern. Darunter
Athleten wie
Jonathan Wyatt (New
Zealand) und
Tim Deboom (USA).
Auch das deutsche Team ging in starker Besetzung
an den Start: Henning Nockel (Deutscher Meister im Kitesurfen),
Lado Fumic (Olympia-Fünfter im MTB), Helmut Schiessl
(Weltmeister im Ultra Berglauf) und Michael Knipping (Paragliden:
2. Red Bull Vertigo, 2. Paranoia Acrobatix).
Der Wettbewerb sollte in der Bucht von Kapstadt
mit dem Kitesurfen gestartet werden. Die Athleten sollten eine 15
km lange Schleife um Robben Island fahren. Auf einer Strecke wo
sonst Windgeschwindigkeiten von 12 -15 Knoten herrschen. Aber an
diesem Tag zeigte sich der Wind von seiner schwachen Seite, so
dass nach Überlegungen der Organisation, die erste Disziplin
gestrichen wurde um faire Bedingungen für alle zuschaffen.
Stattdessen wurde im Anschluss an den Wettkampf eine
Freestyle-Session im Kitesurfen durchgeführt.
Also begann der Wettkampf mit einem Massenstart
der Mountenbiker, die erstmal ihr Fahrrad durch den Sand
schieben mussten. Die Strecke führte dann an die Hänge des
berühmten Tafelberges, die 36 km quer durch Kapstadt gingen größtenteils Bergauf.
Die abwechslungsreiche Strecke hatte von Asphalt-Strassen bis
hin zu naturbelassenen Trails einiges zu bieten und verlangte
einiges an Kraftanstrengungen von den Bikern. Als schnellster
konnte Sid Taberlay vom Red Bull Australia Team die Strecke
hinter sich bringen, der Olympia Teilnehmer von Sydney brauchte
1:10:45 h für die Strecke. Verfolgt wurde er von dem Duo
Adam Craig (Team USA) Roland Stauder (Team Austria/ Italia). Als
siebter konnte das deutsche Team mit Lado Fumic knapp hinter der
Spitze wechseln. Fumic war auch schon letztes Jahr mit dem
deutschen Team bei den Giants of Rio am Start.
Hoch hinaus ging es dann für die Bergläufer, sie
mussten von 100 HM auf den Tafelberg mit über 1000 HM klettern.
Auf der 14 km langen Strecke zeigte wieder einmal
Jonathan Wyatt
(Team Leingruber Personal) sein können. Er holte für sein Team,
das fast in der gleichen Besetzung an den Start ging, wie bei
ihrem Sieg beim Dolomiten Man, die entscheidenden Minuten raus.
Und konnte deshalb als erster die Wechselzone auf dem Tafelberg
erreichen. Ein starkes Rennen lieferte auch
Helmut Schiessl vom deutschen Team er lief die
drittschnellste Zeit des Tages und brachte das deutsche Team auf
Platz 3 vor, ganz dicht hinter dem Team Austria/ Italia.
Den besten Ausblick an diesem Tag hatten wohl die Paraglider,
auf ihrem 10 km langem Flug hatten sie eine traumhafte Sicht auf
Kapstadt und den Tafelberg. Aber auch sie hatten mit der Thermik zukämpfen, zusätzlich mussten sie eine
Zwischenlandung machen und gut 2 km zu Fuß mit ihrem Material
zurücklegen, bevor sie an der Küste am Ziel landen konnten. Das
Team Leingruber Personal, jetzt
mit Vizeweltmeister Christian Amon in der
Luft, ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und siegte
mit vier Minuten Vorsprung vor dem Team Austria/ Italia. Die mit
Wendelin Ortner ebenfalls einen sehr starken Paraglider hatten.
Der Kampf um Platz 3 sollte sehr spannend werden. Am Ende
konnten sich die Schweizer bei Kaspar Henny bedanken, der
die Altgenossen auf Platz 3 vor flog, dicht gefolgt vom Intel
Team aus Südafrika, die ebenfalls die deutschen noch abfangen
konnten. Aber mit Platz 5 konnte das deutsche Team an
diesem Tag sehr zufrieden sein, auch wenn am Ende 3 Sekunden zu
Platz 4 gefehlt hatten. Auf Platz sechs kam das Team USA
mit Haweii-sieger
Tim Deboom ins Ziel.
Die Sieger vom
Team Leingruber Personal zollten
der Strecke und den Bedingungen am Ende ihren Respekt: "Es war
wirklich sehr hart, härter als der Dolomiten Man. Für uns war es
sehr, sehr heiß, wenn wir wieder zuhause sind, wird es um die 5°
sein und es wird Schnee geben. Der Kurs
war großartig, sehr technisch, das fahren durch die Stadt war
gefährlich und es war sehr aufregend." sagte
Peter Presslauer
(MTB). Auch
Jonathan Wyatt
zeigte sich beeindruckt: "Es war eine sehr schwere Strecke, ein
wahrer Berglauf."
Streckenverlauf:
www.redbullcapetownman.com/flashmovies/route.html
Ergebnisse:
|
Teamwertung |
|
1. |
Team
Leingruber Personal |
2:43:03 h |
|
2. |
Team Austria
/ Italia |
2:47:09 h |
|
3. |
Swiss Team |
2:54:49 h |
|
4. |
Team Intel |
2:55:43 h |
|
5. |
Team Germany |
2:55:46 h |
|
Kitesurfen - Einzelwertung |
|
|
(ausgefallen) |
|
|
MTB - Einzelwertung |
|
1. |
Sid Taberlay
(Australia) -
Team Australia |
1:10:45 h |
|
2. |
Adam Craig
-
Team USA |
1:11:58 h |
|
3. |
Roland
Stauder -
Team Austria / Italia |
1:11:59 h |
|
Berglauf - Einzelwertung |
|
1. |
Jonathan
Wyatt (NZ) -
Team Leingruber Personal |
1:06:05 h |
|
2. |
Markus Kröll (AUT) -
Team Austria
/ Italia |
1:07:17 h |
|
3. |
Helmut Schiessl (GER) - Team Germany |
1:07:19 h |
|
Paragliden - Einzelwertung |
|
1. |
Christian
Amon (Austria) -
Team Leingruber Personal |
0:24:30 h |
|
2. |
Wendelin Ortner (AUT) -
Team Austria
/ Italia |
0:24:45 h |
|
3. |
Kaspar Henny
(CH)-
Swiss Team |
0:26:35 h |
Veranstalterwebseite:
www.redbullcapetownman.com
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Mehr Informationen gibt es auch unter:
www.dolomitenmann.com
www.redbullgiantsofrio.com
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