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Katrin Burow beim Weltcupfinale auf Ibiza vorn
08.10.07
Bei
hochsommerlichen Temperaturen von über 30°C und strahlendem
Sonnenschein fand auf der Baleareninsel Ibiza das Finale des
diesjährigen Weltcups im Quadrathlon statt. Das Rennen wurde
über die Mitteldistanz ausgetragen, also 1,5 km Schwimmen, 7 km
Kajak, 40 km Rad und ein abschließender 10 km Lauf.
Katrin
Burow ließ der Konkurrenz auch diesmal keine Chance und holte
sich in einer Gesamtzeit von 3:30:17 Std. den Tagessieg bei den
Frauen. Sie gewann das Rennen mit über 11 Minuten Vorsprung vor
der Zweitplatzierten Silke Harenberg (PSV Braunschweig). Dritte
wurde die Spanierin Lidia Yern Allen in 3:48:27 Std. Mit ihrem
Sieg beim Weltcuprennen auf Ibiza holte Katrin Burow sich
ungefährdet ihren ersten Quadrathlon Weltcup-Gesamtsieg.
Bei den
Männern kamen drei Spanier auf den ersten 3 Plätzen ins Ziel. Es
siegte Vincente Roig Riera in einer Zeit von 3:08:35 Std. vor
dem Zweitplatzierten Bernat Ribas Torres, der 3:14:19 Std.
benötigte. Dritter wurde in 3:17:16 Std. Guillermo Soler, der
mit der schnellsten Kajakzeit viel Boden gutmachen konnte. Alle
drei spielen in der Weltcupwertung aber keine entscheidende
Rolle. Auch Andy Grimwood aus Großbritannien konnte sich auf der
Kajakstrecke weit nach vorne schieben und beendete das Rennen
als Fünfter in einer Gesamtzeit von 3:20:00 Std.
Trotz der
warmen Temperaturen durften die Sportler im Neoprenanzug
schwimmen, da im Meer mehrere Feuerquallen gesichtet wurden. Der
hohe Seegang mit den starken Brandungswellen machte dann auch
das Kajakfahren zu einer echten Herausforderung. Hinsichtlich
der Wahl des richtigen Bootes für die Kajakstrecke wurden die
Sportler vor die schwierige Entscheidung gestellt: Sicheres und
stabiles Seekajak oder doch lieber das schnellere, aber kipplige
Rennkajak? Einige Teilnehmer kenterten oder bekamen bereits auf
den ersten Metern der Kajakstrecke viel Wasser in ihre Boote.
Auf der
durchgängig ebenen Radstrecke, die teilweise durch einen
Salztagebau führte, ging es zunächst 5 km mit Rückenwind bis zum
ersten Wendepunkt, danach die gleiche Strecke gegen den Wind
zurück. Insgesamt waren 4 Runden zu fahren. Auf der
flachen Laufstrecke zum Schluss entlang der Felsenküste brütete
die Gluthitze. Es ging kein Luftzug und bis auf ein kurzes Stück
durch einen Pinienwald gab es keinen Schatten, der den Sportlern
etwas Erleichterung hätte verschaffen konnte.
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1. |
Vicente Roig Riera (ESP) |
3:08:35 |
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2. |
Bernat Ribas Torres (ESP) |
3:14:19 |
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3. |
Guillermo Soler (ESP) |
3:17:16 |
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4. |
Vicente Moreno (ESP) |
3:18:45 |
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5. |
Andy Grimwood (GBR) |
3:20:00 |
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1. |
Katrin Burow (TuS Neukölln Berlin) |
3:30:17 |
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2. |
Silke Harenberg (PSV Braunschweig) |
3:41:46 |
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3. |
Linda Yern Allen (ESP) |
3:48:27 |
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