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10. Jubiläumstriathlon mit Seriensieger
21.08.07 - by Inferno Triathlon
Zum siebten
Mal heisst der Sieger des Inferno Triathlon von Thun auf das
Schilthorn Marc Pschebizin (D). Seine Lebenspartnerin Tine
Tretner (D) dominierte die Konkurrenz der Frauen ebenfalls über
weite Strecken und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab.
Optimale Wettkampf- und Wetterbedingungen erlaubten die
herausragenden Leistungen der Sieger des Halbmarathons, Markus
Jenne (D) und Daniela Wyss aus Langnau im Emmental. In der Team
Trophy schwang das Quartett von Eitzinger Sport- und
Aktiv-Ferien obenauf.
„Heute
hätte ich mich nur selber schlagen können“, meinte der
strahlende Sieger Marc Pschebizin auf dem Schilthorn. Er, der
für den Inferno Triathlon geboren scheint, liess seiner
Konkurrenz auch dieses Jahr nicht die kleinste Chance. Als
Sechster in Oberhofen aus dem Thunersee gestiegen, ging er
bereits auf der folgenden Racebike-Strecke in Führung. Auf dem
Mountainbike über die Kleine Scheidegg gelang es dem Deutschen
seinen Vorsprung auf eindrückliche Art und Weise auszubauen. Mit
komfortablen 20 Minuten als Polster wechselte der Leader in
Stechelberg zu den Laufschuhen. Mit einer Laufzeit von 9:04.40
liess der Seriensieger sämtliche Mitstreiter stehen. Der Abstand
zum Zweitplazierten Andreas Wolpert (D) betrug schliesslich
stolze 23 Minuten. Den dritten Rang belegte der Zuger Reto Marti
aus Baar.
Einmal mehr
hievte sich auch die Vorjahressiegerin und Lebenspartnerin
Pschebizins, Tine Tretner (D), bei den Frauen aufs Siegerpodest.
Nach dem Schwimmen, das für sie alles andere als wunschgemäss
lief, liess die Deutsche nichts mehr anbrennen und dominierte
das Frauenrennen bis ins Ziel.
Über
fünfhundert Bergläuferinnen und Bergläufer starteten zum Inferno
Halbmarathon 2007 von Lauterbrunnen (795 Meter über Meer) zum
Schilthorn (2970 Meter über Meer). Der Sieger Markus Jenne (D)
stand bereits letztes Jahr zuoberst auf dem Podest. Bei
optimalen Wetterbedingungen gelang dem deutschen
Berglaufvizemeister 2005 einmal mehr ein ungefährdeter
Start-Ziel-Sieg. Jenne ging das Rennen von Anfang an mit sehr
hohem Tempo an, was er später in den steilen Passagen „büsste“.
Dennoch erreichte er das Ziel mit rund drei Minuten Vorsprung
auf den Zweitplazierten Lokalmatador Lorenz Brunner aus
Unterseen. Auf den dritten Rang lief der deutsche Michael Barz.
Im Feld der Frauen schwang die Emmentalerin Daniela Wyss
obenauf. Obwohl es auf den letzten Kilometern nur noch „sehr
harzig“ lief, erreichte sie das Ziel mit rund zwei Minuten
Vorsprung auf die Zweitplatzierte Corinne Zeller aus Weissenburg.
Als dritte Frau erreichte Ruth Gavin-Schneider aus Sarzens das
Ziel auf dem Schilthorn.
Dieses Jahr
wollte es nicht sein: Läppische drei Minuten fehlten dem
Vorjahressieger www.bikeholiday.net zum erneuten Sieg des
Inferno Team Trophy. Trotz Sturz des Racebikers David Senn stand
das Quartett Eitzinger Sport- und Aktiv-Ferien am Ende zuoberst
auf dem Siegerpodest. Der knappe Sieg war nicht zuletzt der
Spitzenschwim-merin Nicole Zahnd, die gleich mehrere
Schweizerrekorde innehat, zu verdanken. Auf der Bike-Strecke
liess Thomas Zahnd, der letzte Woche an der Marathon WM der
Biker den 22. Platz belegte, der Konkurrenz keine Chance. Im Nu
hatte er den entstandenen Rückstand aufgeholt und konnte als
Erster zur Laufstrecke an Teamkollege Beat Gerber übergeben. „Es
war heute überhaupt nicht mein Tag“, meinte dieser im Ziel.
Dennoch, es gelang ihm den vorher erarbeiteten Vorsprung bis
nach Mürren zu retten. Das Team NMS Bern mit Raiffeisen belegte
mit rund 23 Minuten Rückstand auf die Sieger den dritten Platz
der diesjährigen Team Trophy.
Eigens zum
zehnjährigen Jubiläum wurde dieses Jahr die Laufstrecke von
Mürren auf das Schilthorn nach Sonnenuntergang beleuchtet. Punkt
20.07 Uhr starteten fast 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum
ausgebuchten Jubiläumsnachtlauf. Auch vier Sportler, die vorher
bereits den Inferno Triathlon absolvierten, und mehrere
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der anderen Wettkämpfe, wollten
sich diesen einmaligen Leckerbissen in der Inferno-Geschichte
nicht entgehen lassen. Genau drei Stunden blieben ihnen und den
anderen Läuferinnen und Läufer, den Schilthorngipfel in der
regulären Kontrollzeit zu erreichen.
Keinen
Strich durch die Rechnung machte den Organisatoren für einmal
das Wetter. Entsprechend zufrieden über den Rennverlauf äusserte
sich auch OK-Präsident Heinz Zurbrügg am frühen Abend: „Die
Veranstaltungen gingen bis jetzt ohne schwere Unfälle und
nennenswerte Probleme über die Bühne, das ist für uns das
Wichtigste.“ Er sei vom wiederum beispiellosen Einsatz der über
900 Helfer und vom sensationellen Publikum begeistert. Übrigens:
Die meisten Aktiven – und auch viele Zuschauer – haben sich
bereits jetzt den 23. August 2008 in ihrem Kalender rot
angestrichen. Dann heisst es wieder: „Inferno go!“
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1. |
Marc Pschebizin (Tri Post Trier) |
9:04:40 |
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2. |
Andreas Wolpert (DJK Ellwangen) |
9:27:32 |
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3. |
Reto Marti (CH) |
9:29:22 |
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4. |
Axel Reiser (NZL) |
9:31:56 |
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5. |
Adrian Ruhstaller (CH) |
9:37:48 |
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1. |
Tine Tretner (Tri Post Trier) |
10:12:32 |
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2. |
Nina Brenn (CH) |
10:34:14 |
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3. |
Arianne Gutknecht
(CH) |
10:49:25 |
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4. |
Rita Bürgi (CH) |
10:52:23 |
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5. |
Christin Aeberhard (CH) |
11:05:42 |
Veranstalterwebseite:
www.inferno.ch
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